"Neue Zeiten bringen neue Ideen und machen neue Kräfte mobil."
Marie Juchacz
Krieg in der Ukraine und kein Ende in Sicht?
Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Seitdem dauert der Angriffskrieg Russlands mit zunehmender Härte und Zerstörung an. Die genauen Opferzahlen sind unbekannt. Die Nato- und EU-Staaten beschlossen umfangreiche Sanktionen gegen Russland. Die Ukraine erhält humanitäre Hilfslieferungen. Viele Staaten, darunter auch Deutschland, liefern zudem Waffen zur Verteidigung des Landes.
Auch wir als AWO im Rhein-Kreis Neuss sind tief bestürzt über die eskalierende Gewalt und Kriegshandlungen in der Ukraine und die absehbaren verheerenden humanitären Folgen für Kinder, Frauen und Männern in der Ukraine und unterstützen daher die Kampagne von AWO International!
Achtung!!! Achtung!!!
Liebe AWO-Freunde, liebe Menschen in Grevenbroich und Umgebung!
Vielen Dank für Ihr Interesse Ihre alten Fahrräder für einen "Guten Zweck" bei unserem Repair Café abzugeben. Da wir jedoch nur eine gewisse Kapazität zum Lagern der Fahrräder haben, möchte ich Sie bitten bis Mitte Juni 2025 von weiteren Anfragen zur Abgabe der Fahrräder abzusehen. Wir sind sehr bemüht die Fahrräder, die uns am 03. April gebracht werden auch schnell zu reparieren, so dass wir diese Fahrräde auch schnellstmöglich an bedürftige Menschen weitergeben können.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Achtung!!! Unsere Postanschrift hat sich geändert
Unsere neue Anschrift lautet:
AWO im Rhein-Kreis Neuss e.V.
Bahnstr. 17
41515 Grevenbroich
Die Würde des Menschen ist unser Kompass!
Was wir sind und was wir wollen!
A R B E I T E R W O H L F A H R T - also Wohlfahrt nur für Arbeiter? – Nein!
Eine Wohlfahrtspflege, ausgeübt durch die Arbeiterschaft. Eine Organisation, hervorgewachsen aus der Arbeiterbewegung, mit dem bewussten Willen, in das große Arbeitsgebiet der Wohlfahrtspflege ihre Ideen hineinzutragen. Die Idee der Selbsthilfe, der Kameradschaftlichkeit und Solidarität, aber auch die Idee, dass Wohlfahrtspflege vom Staat und seinen Organen betrieben werden muss und dass auch diese Arbeit bewusst von lebendigen Menschen ausgeübt werden muss.
Die Arbeiterwohlfahrt will nicht wohlwollend geduldet sein, sie verlangt das Recht zur Pflichterfüllung im Staat und in der Gesellschaft. Sie will nicht politische Funktionen der Sozialdemokratischen Partei übernehmen, aber sie will dadurch, dass sie in den ihr gezogenen natürlichen Grenzen an der Verhütung, Linderung und Aufhebung sozialer Notstände mitwirkt, und auch durch ihre Erziehungs- und Schulungsarbeit im staatsbürgerlich demokratischen Sinn wirken und damit selbstverständlich auch der sozialdemokratischen Weltanschauung dienen, wie das die Vertreter anderer Weltanschauungen mit ihrer Arbeit ebenso bewusst tun."
Solidarisches Miteinander in der Gesellschaft ist notwendig und möglich, davon sind wir überzeugt.
„Deshalb kämpfen wir für eine sozial gerechte Gesellschaft, in der für alle Platz ist, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Glaube.“ Marie Juchacz
„Miteinander – Füreinander“, lautet daher unser Motto.
Der Kreisverband AWO im Rhein-Kreis Neuss e.V. baut auf ehrenamtliches Engagement. Dies gehört seit Gründung der AWO im Jahr 1919 zu unseren Grundlagen. Wir fördern dies in allen Arbeitsbereichen.
Zukunftsauftrag: Soziale Gerechtigkeit! Demokratie verteidigen heißt Sozialstaat stärken
Nach der Wahl zum 21. Deutschen Bundestag am 23. Februar 2025 ist nun die CDU aufgefordert, eine neue Regierung zu bilden.
Zusammenhalt
Das Wahlergebnis spiegelt die Zukunftsängste der Bevölkerung wider. Soziale Gerechtigkeit war ein wahlentscheidendes Thema. Deshalb gilt es mehr denn je, die Sorgen ernst zu nehmen und den Sozialstaat zu stärken. Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt macht deutlich, wie sehr rechtsextreme und populistische Kräfte von sozialer Ungleichheit profitieren. Wir brauchen jetzt soziale Sicherheit für eine gefestigte Demokratie. Die AWO fordert die neue Regierung auf, die Weichen für eine mutige Zukunftspolitik zu stellen, in der soziale Gerechtigkeit höchste Priorität hat.
Genug verschenkt – Soziale Ungleichheit bekämpfen
Es kann nicht sein, dass die Vermögen der reichsten zehn Prozent rasant anwachsen, während gleichzeitig 17 Prozent der Menschen in Armut leben. Jedes fünfte Kind ist betroffen. Dazu kommen unsichere Renten, ein enormer Investitionsstau in Bildung, ein krankendes Gesundheitssystem und schleppende Fortschritte in den Klimazielen. Diese Ungleichheit spaltet unser Land und gefährdet unsere Demokratie.
Wenn die neue Bundesregierung echte Zukunftsperspektiven schaffen will, führt kein Weg an einer fairen Steuerpolitik vorbei, die Reichtum und Vermögen in die Verantwortung nimmt. Ebenso unerlässlich ist eine Reform der Schuldenbremse, um mehr soziale Investitionen zu ermöglichen.
Die Mitte stärken
Der Anstieg der Stimmen für rechtspopulistische und rechtsextreme Kräfte ist alarmierend. Das Ergebnis ist ein deutliches Signal an alle demokratischen Parteien: Jetzt heißt es, sich verstärkt für eine inklusive Gesellschaft einzusetzen und den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Dazu gehört, die Brandmauer im Bundestag gegen rechtsextreme Parteien aufrecht zu erhalten. Gerade jetzt dürfen die demokratischen Parteien keine Mehrheiten mit rechtsextremen Kräften suchen.
Appell an die neue Regierung: Engagement für Demokratie und Solidarität
Es ist Zeit, die stärkere Besteuerung großer Vermögen anzugehen. Es gilt, Kinderarmut zu bekämpfen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Pflege zu verbessern. Die AWO ruft alle politischen Akteure dazu auf, den Dialog mit der Zivilgesellschaft zu suchen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Nur durch ein solidarisches Miteinander kann der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt und die Demokratie gefestigt werden. Die AWO steht bereit, ihre Erfahrungen in diesen Bereichen einzubringen und aktiv mitzuwirken, für ein gerechtes und solidarisches Morgen!
Der Kranich wartet auf Brüssel!
17.02.2025
Da nun auch die Gestaltung des Kranichs (ein Symbol für Frieden) durch die Akteure*innen der Wilhelm-von-Humboldt Gesamtschule in Grevenbroich beendet ist, steht dieses Symbol des Friedens nun der Bevölkerung zur Besichtigung bis zum 04.03.2025 in der Coensgalerie zur Verfügung. Danach wird ihn seine Reise bis zum 17.03.2025 in den Fahnensaal im "Alten Rathaus" führen. Im Anschluss seiner Reise wird er wieder zur Schule transportiert, wo er am 26.03.2025 von den Kollegen des AWO Landesverband Sachsen-Anhalt für die Reise zum Aktionstag am 12.05.2025 vor dem EU-Parlament in Brüssel abgeholt wird.
Beschreibung des Projekts "100 Boote - 100 Millionen Menschen"
Das bundesweite Projekt wurde von der AWO Ehrenamtsakademie Sachsen-Anhalt koordiniert. Die Rohlinge der XXL-Origami Faltboote wurden von unserem ehrenamtlich tätigen AWO-Kreisverband in Düsseldorf am Landtag abgeholt und zu den beiden Gesamtschulen transportiert. Dort wurden die Boote durch die Kunstlehrerin mit den Schüler*innen künstlerisch gestaltet. Die Materialkosten und evtl. benötigten Honorare für die Künstler*innen, die die Schüler*innen und Lehrkräfte unterstützt haben, wurden von der AWO im Rhein-Kreis Neuss e.V. übernommen. Nach Fertigstellung der Boote wurden sie an markanten Orten im Stadtgebiet ausgestellt und somit auch der Appell an die Bevölkerung gerichtet, unmenschlichen Zustände im Kontext von Flucht nicht hinzunehmen, sondern die Politik dazu aufzufordern, Gegenmaßnahmen einzuleiten und allen Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Mit dem Projekt wurden nicht nur die an der Kunstaktion Beteiligten an den Schulen und die lokale Bevölkerung erreicht, sondern es richtete sich auch an Kommunalpolitiker*innen und insbesondere die Bundespolitiker*innen, die zu einem Umdenken ihrer jetzigen Flüchtlingspolitik aufgefordert werden.
in der jetzigen 2. Phase des Projektes ist nur die Wilhelm-von-Humboldt Gesamtschule in Grevenbroich involviert, wo der Kranich künstlerisch gestaltet wurde. Mit dem Projekt sollen nun auch die Europapolitker*innen zu einem Umdenken ihrer jetzigen Flüchtlingspolitik aufgefordert werden.
Wir als AWO Kreisverband bedanken uns recht herzlich bei der Schulleiterin Frau Julia Herzberg, der Kunstlehrerin Frau Teresa Viola und den Schüler*innen, die in hervorragender Weise dazu beigetragen haben, dass die damit verbundenen "Bootschaften" am 12.05.2025 in Brüssel auch die richtigen Politiker*innen erhalten und sie zum Umdenken bewegen.
Wir möchten uns deshalb mit unserem Anliegen am 12. Mai 2025 an das EU Parlament wenden und unser Aktionsformat mit unserer XXL Kunstaktion, Musik, Austausch und Redebeiträgen von 09.30-15.30 Uhr auf die Esplanade Solidarność 1980, Rue Wiertz 60 in Brüssel tragen. Wir möchten dabei nicht nur ein Zeichen der Solidarität mit mittlerweile über 120 Millionen Menschen setzen, sondern auch unsere Flotte auf mindestens 130 Bootschaften aufstocken.
"100 Boote - 100 Millionen Menschen" geht in die zweite Phase
Nun geht´s zum EU-Parlament nach Brüssel!
Das sozialkritische Kunstprojekt "100 Boote - 100 Millionen Menschen" geht in eine weitere und damit entscheidene Phase. Die Vorbereitungen zur Umsetzungen des Aktionstags in Brüssel im Mai 2025 sind im vollen Gange und unser AWO-Kreisverband und die Akteure*innen der Wilhelm-von-Humboldt Gesamtschule in Grevenbroich sind wieder mit dabei. Nachdem bereits am Weltflüchtlingstag diesen Jahres im Berliner Lustgarten ein unübersehbares Zeichen der Solidarität für Millionen Menschen auf der Flucht gesetzt wurde, ist es nun an der Zeit dieses auch vor dem EU-Parlament in Brüssel zu tun, um so Kritik am bestehenden System direkt an die Politk zu richten. Es wird nun ein XXL-Kranich als Zeichen für den Frieden gestaltet und nach der Fertigstellung wieder an markanten Orten in Grevenbroich zur Besichtigung ausgestellt.
Weitere Infos über dieses Projekt und unserer Teilnahme erfahrt ihr unter:
Achtung - Häkeln und Stricken im Repair Café
Die AWO bietet jeden 1. und 3. Dienstag im Monat in der Zeit von 14 - 16:30 Uhr in den neuen Räumen des Repair Café (Bahnstr. 17 in Grevenbroich) "Stricken und Häkeln" in fröhlicher Runde an.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Wenn Sie also Lust haben Stricken oder Häkeln zu erlernen und dabei auch noch etwas für die Nachhaltigkeit tun möchten, oder auch nur in einer geselligen Runde Stricken oder Häkeln möchten, dann sollten Sie auf jeden Fall zu uns kommen!
Sie können sich unter folgendender Mail-Adresse anmelden:
anyilmaz@hotmail.de
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Achtung!!! Unsere Termine für das Repair Café im April sind am 03. und 17. April 2025
Achtung!!! Sie finden uns auf der Bahnstr. 17 in Grevenbroich
Wir haben zusätzliche Termine!
Der nächste Termin ist am 03. April 2025 in der Zeit von 14 - 17 Uhr
Die weiteren Termine findet Ihr unter Repair Café!
Wir werden unser Angebot im Bereich der Nachhaltigkeit erweitern und hoffen am neuen Standort auf ein noch größeres Interesse zu stoßen. Wir sind in Zusammenarbeit mit der Wilhelm von Humboldt Gesamtschule und werden dadurch das Reparaturangebot der Fahrräder erweitern können. Zusätzlich zeigen wir dort Filme über Nachhaltigkeit, die zum Nachmachen motivieren sollen.
Was du tun kannst, wenn es dir schlecht geht!
Das AWO-Repair Café öffnet wieder am 20. März 2025!
Achtung!!! Sie finden uns auf der Bahnstr. 17 in Grevenbroich
Wir haben zusätzliche Termine!
Der nächste Termin ist am 20.03.2025 in der Zeit von 14 - 17 Uhr
Die weiteren Termine stehen unter der Rubrik Repair Café!
Wir haben unser Angebot im Bereich der Nachhaltigkeit erweitert und hoffen am neuen Standort auf ein noch größeres Interesse zu stoßen. Wir sind in Zusammenarbeit mit der Wilhelm von Humboldt Gesamtschule und werden dadurch das Reparaturangebot der Fahrräder erweitern können. Zusätzlich zeigen wir dort Filme über Nachhaltigkeit, die zum Nachmachen motivieren sollen.
Neben den normalen Reparaturangeboten im Elektrobereich, werden auch Fahrrad- und Holzreparaturen unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" angeboten.
Es werden auch Plattfüße an E-Bikes repariert!!!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre AWO im Rhein-Kreis Neuss
Versuchen Sie es doch mal und treten mit uns in Kontakt!
Tel. 02181/80302
adipalm@ awo-kv-kreisneuss.de
Wir freuen uns auf Sie!